Harald Mohr | Merger & Acquisition

Finanzierung

Bereits während der Planungsphase bzw. M&A Strategie wird mit der Investitionsrechnung ein Rahmen festgelegt, der die Größe des Ziel-Unternehmens vorgibt.
Die Investitionsrechnung sieht nicht nur den Investitionsrahmen  bzw. die Kaufpreiszahlung vor, sondern auch die Darstellung der begleitenden Kosten einer Unternehmenstransaktion. Hierzu gehören die Bereitstellung notwendiger  Mittel nach Transaktionsabschluss (Kosten des Akquisitionsprozesses, Integration, Wachstumsfinanzierung, Restrukturierung usw.).
 
Dementsprechend sind die Finanzierungsanforderungen individuell vom jeweiligen Unternehmenskäufer abhängig.
 
Ein Unternehmenskäufer, der einen strategischen Hintergrund verfolgt, nutzt nicht selten die Möglichkeit, aus den verfügbaren liquiden Mitteln und  einer Ausschöpfung denkbarer Kreditlinien die erforderlichen Mittel für die Unternehmenstransaktion aufzubringen.
 
Dagegen finanzieren Finanzinvestoren den Unternehmenskauf mit einem kräftigen Teil an neu zu besorgendem Fremdkapital.
 
Hier ist die Auswahl der führenden Bank (Lead Bank) von zentraler Bedeutung. Ein Vertreter der kaufpreisfinanzierenden Bank wird sowohl an den Management-Treffen teilnehmen und erhält Zugang zu dem Dataroom, um eigenständisch bankenspezifischen Prüfungen im Rahmen der Due Diligence vorzunehmen.
 
Diese umfasst die wichtigen Überlegungen  u.a. ob die vorgesehene Finanzierung mit den gewonnenen Informationen im Rahmen der Due Diligence über das Ziel-Unternehmen übereinstimmen.
 
Desweitern prüft der Unternehmenskäufer alle steuerrechtlichen Vor- und Nachteile, wie mögliche Szenarien strukturiert sein müssten. Dies schließt Überlegung ein, ob das Ziel-Unternehmen mittels Kauf von Gesellschaftsanteilen (Share Deal) oder mittels Übernahme bestimmter Vermögenswerte (Asset Deal) erworben werden sollte.
 

Nach oben scrollen