Harald Mohr | Merger & Acquisition

Integration

Die Integrationsphase ist die entscheidende Phase für die Wertegenerierung der Transaktion und maßgeblich für die Nachhaltigkeit des Erfolges entscheidend.

 

Ist der Akquisitionsentscheid positiv gefällt, beginnt bereits die Planung der Integrationsphase. Der Planungsphase ist besondere Konzentration zu widmen. Die meisten Unternehmenstransaktionen, die scheitern,  misslingen an  nicht genügend Aufmerksamkeit der eigentlichen Planungsphase.

 Zuerst werden die wichtigsten Integrationsziele definiert und dezidiert beschrieben.

Da es meist nicht möglich ist, dass sich in kürzester Zeit alle Elemente integrieren lassen, empfiehlt es sich,  alle Integrationsmaßnahmen nach dem Pareto-Prinzip in Prioritäten festzulegen. Augenmerk liegt auf dem Controlling  von Synergien und Mehrwerten.

 Idealerweise bereitet man eine Schritt-für-Schritt-Anweisung  für den Tag des Transaktionsvollzuges (Closing, Day One) vor, damit nach dem offiziellen und rechtlichen Übergang des Ziel-Unternehmens auf den Unternehmenskäufer die chronologischen Integrationsprozesse beginnen können, ohne das operative Tagesgeschäft einzuschränken.

Alle Integrationsschritte  sind klar zu strukturieren und den zu benennenden Verantwortlichen zuzuordnen. Besonders bei Unternehmensübertragungen im gehobenen Mittelstand und Großunternehmen werden die jeweiligen Aufgaben und Prozesse auf ein hauptamtliches Projektmanagement übertragen.

 Ein weiterer zentraler Punkt der häufig unterschätzt wird ist die Kommunikation zu internen und externen Stakeholders. Diese sind in einer vorausschauenden und weitereichenden Kommunikationsstrategie einzubeziehen. Um Missverständnisse und Widerstände zu vermeiden, sollten Transaktionsanlass und die wesentlichen Integrationsschritte offen gelegt werden.

 

 

 

 

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