Harald Mohr | Merger & Acquisition

Unternehmensverkauf Zeitarbeitsunternehmen

Unternehmensverkauf, Zeitarbeitsunternehmen – die profitable Personalvermittlung aus Baden-Württemberg konnte ihr Wachstum über die letzten 5 Jahre stetig und beeindruckend steigern. Durch den Verkauf der Gesellschaftsanteile soll das Zeitarbeitsunternehmen in die Organisation des Unternehmenskäufers integriert werden.

Für branchennahe Unternehmen, die ihr Wachstum durch einen strategischen Unternehmenskauf / Unternehmensverkauf ausdehnen möchten, werden nicht nur die rd. 270 Mitarbeiter im Vordergrund des Akquisitionsinteresses liegen. Ein weiterer Grund für diesen Unternehmenskauf wird der Zugang zu teilweise großen und namenhaften Kunden aus den Bereichen der Speditions- und Industrielogistik, Automotive, Maschinenbau, produzierenden Gewerbe, Nahrungsmittelindustrie und Pharmaindustrie sein. Das Unternehmen für Arbeitnehmerüberlassung (AÜG) aus Baden-Württemberg hat seinen Firmensitz in Süddeutschland (PLZ 70xxx). Das Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt extern ca. 270 Mitarbeiter. Die Personalstruktur ist aufgeteilt in 30% gewerblich, technische und kaufmännische Fachkräfte und 70 % Helfer. Die Einsatzbereiche und Kunden stammen aus den Bereichen Automotive, Speditions- und Industrielogistik, Pharmaindustrie, Maschinenbau, produzierenden Gewerbe, Nahrungsmittelindustrie.

Das Unternehmen erwirtschaftete in 2017 einen Umsatz von über 9.0 Mio. EUR mit einem nachhaltigen Unternehmenswachstum.

Der Grund für die Veräußerung liegt in der Veränderung im Lebensmittelpunkt der jeweiligen Gesellschafter. Aus diesem Grund wird die Veräußerung der Geschäftsanteile zu 100% angestrebt.

Für die Unternehmenskäufer werden die Gesellschafter für den Übertragungs- und Integrationszeitraum für bis zu 4 Jahren zur Verfügung stehen.

Die nächsten Schritte in diesem Unternehmensverkauf werden für Kauf- und Übernahmeinteressierte Unternehmen sowie deren Beratungsgesellschaften die zeitnahe Mitteilung an den beauftragten M&A Transaktionsmanager der Verkäuferseite sein:

Harald Mohr  |  Merger & Acquisition  ·  Kanzlei für Unternehmens- und Gesellschaftsanteilsübertragung

Westfalenweg 4 ·  D – 08371 Glauchau  ·  T. 03763/1500-0 · F. 03763/18398 · nachricht@harald-mohr.de

Ablauf:

Die Interessenten und deren Verfahrensbeteiligten erhalten gegen Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung ein umfangreiches und aussagekräftiges Informationsmemorandum sowie weitere bewertungsrelevante Unterlagen, die die Käuferparteien für eine Investitionsentscheidung benötigen.

Mit dem Informationsmemorandum erhalten die Interessenten eine sachlich, informativ gehaltene Wiedergabe des zum Verkauf stehenden Unternehmens über deren aktuelle Situation und deren Entwicklung. Der Inhalt des Informationsmemorandums umfasst die Themenbereiche, Unternehmensdarstellung, Gesellschafterverhältnissen, juristische und steuerrechtliche Beziehungen, Markt & Wettbewerb, Kunden, Personalstruktur, Marketing & Werbung; gefolgt von wirtschaftlichen Angaben. So werden z.B. bewertungsrelevante Aussagen zu den Kunden, deren Branchen und deren jeweiligen Umsatzanteile,  Größengewichtung um keine Abhängigkeiten (Cluster-Risiko). Im Finanz-Teil gibt die betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) erste Auskünfte über die Rentabilität.

Die Gesellschafter des Veräußerungsbetriebes erwarten im Anschluss an die Lesung des Informationsmemorandums durch die Käufer-/Interessentenseite eine aussagekräftige Stellungnahme (Indikation) durch die Kauf- und Übernahme-Interessenten selbst oder deren Unternehmensberater/Beratungsgesellschaften.

Inhaltlich sollte die Indikation die Vorstellung des Übernahmebetriebes, deren Kaufmotivation und einen unternehmerischen Ausblick geben. Des Weiteren werden Aussagen erwartet, die die  Integration des zu verkaufenden Unternehmens in der Käuferorganisation beschreiben und den Kaufpreis und deren Berechnungswege bzw. welche Modellrechnung / Verfahren der Unternehmensbewertung auf Basis der vorliegenden Zahlen und Informationen angesetzt wurden. Abschließend sollten die Unternehmenskäufer eine Aussage zu ihrer aktuellen Unternehmenslage, Wachstumsstrategie, Finanzsituation und Kaufpreisfinanzierung tätigen.

Die Gesellschafter des zum Verkauf stehenden Zeitarbeitsunternehmens, vertreten durch den M&A Transaktionsmanager Harald Mohr  |  Merger & Acquisition, werden die Indikationen und Übernahmeangebote der Käufer auswerten und die Interessantesten jeweils zu einem Managementtreffen einladen.

Das Managementtreffen an sich dient dem ersten Kennenlernen der Verhandlungspartner, um zu sehen, wie die Chemie unter den Beteiligten ist bzw. ob sich eine Vertrauensbasis entwickelt. Daher ist das Managementtreffen auch der gleichzeitige Verhandlungsauftakt. Die Tagesordnung sieht zu Beginn eine wechselseitige Vorstellung der Personen und der beteiligten Unternehmen vor. Die Verkäuferseite wird zunächst ihre Fragen an die Käuferseite in Bezug auf die Indikation stellen. Als 3. Tagesordnungspunkt stellt der Käufer seine Fragen zu dem Informationsmemorandum und weitere wichtige Fragen. Lassen sich innerhalb dieser Sondierung bereits Übereinstimmungen wie z.B. in Transaktionsszenarien, Zeitfenster, Kaufpreis-Korridor und anderen Rahmenbedingungen feststellen, werden diese protokollarisch festgehalten.

Gelegentlich übermitteln Kauf- und Übernahme-Interessenten oder deren Beratungsgesellschaften eine Absichtserklärung (LOI).

Für eine abschließende Prüfung (Due Diligence) der Käufer wurde bereits ein Data Room eingerichtet. Online können so jederzeit alle betrieblichen und prüfungsrelevanten Unterlagen des zum Verkauf stehenden Unternehmens eingesehen werden.

 

Kontakt:
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Projekt-ID:  HM-566 –  Verkauf des Württembergischem Zeitarbeitsunternehmens

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