Wie verkürzt man den Verkaufsprozess und verhindert eine Werte-Erosion?

Keiner will in Kaufvertragsverhandlungen in die Defensive geraten oder in Deal-Breaker tappen, was automatisch Verhandlungsabbruch oder erhebliche Preis-Minderung zufolge haben kann.

 

Deshalb sollte man eigene Schwachstellen kennen, Antworten und Argumente ausgearbeitet haben, um man auf mögliche Käufer-Fragen, besonders bei Wertefragen in Verhandlungen besten vorbereitet zu sein.

 

Erfahrene Unternehmensverkäufer lassen im Rahmen der Vorbereitung eine eigene Due Diligence durch eine unabhängige Dritt-Partei anfertigen. (VDD = Vendor Due Diligence). Analysiert werden finanziellen, steuerlichen und rechtlichen Sachverhalte und transaktionsrelevante Problemstellungen aus Käufersicht. Die Beurteilungen und Diagnosen der Prüfungsteile werden potenziellen Unternehmenskäufern in  einem VDD-Bericht zur Verfügung gestellt.

 

Siehe Vorbereitung, Vendor Due Diligence

 

Für den Unternehmensverkäufer hat die Vendor Due Diligence gleich mehrere Vorteile. Zu einem kennt der Unternehmensverkäufer alle Problembereiche und mögliche Fragen potenzieller Unternehmenskäufer bereits bevor er den Interessenten  die Informationen zugänglich macht. Somit lassen sich Antworten und Argumente auf empfindliche Werte-Fragen ohne Zeitdruck vorbereiten.   Ein weiterer Vorteil ist der Faktor Zeit. Der eigentliche Verkaufsprozess kann erheblich verkürzt werden – insbesondere die Phase der Due Diligence. Anstatt das gleich mehrere Parteien, parallel die Due Diligence durchführen, ist durch die Vendor Due Diligence lediglich ein ausführlicher Due-Diligence- Prozess notwendig. Dadurch müssen nicht jeweils die gleichen Fragen von verschiedenen Interessenten mehrmals durch das Management beantwortet werden, was zu einer deutlich schnelleren Prüfungsphase führt. Außerdem ist das  Management der Zielgesellschaft weniger stark durch den Verkaufsprozess eingeschränkt und kann sich intensiver um das operative Geschäft kümmern.

 

 

 

 

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