Welche Informationen und in welchem Umfang werden dem Unternehmenskäufer / Investor zur Verfügung gestellt?

Zug-um-Zug werden Informationen in ihrer Ausführlichkeit und Sensitivität entsprechend dem Transaktionsprozessen zugänglich gemacht

 

Zu Beginn des Transaktionsprozesses ist ein anonymisierten Teaser / One Pager aus dem lediglich Eckpunkte des zu verkaufenden Geschäftsfeldes und Unternehmens Verkaufsobjektes hervorgehen.

Erst nach Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung, erhält der Unternehmenskäufer ein Informationsmemorandum, das bereits wesentliche Informationen zum Unternehmen oder zum Geschäftsfeld enthält.

 

 

Siehe Informationsmemorandum

 

Inhaltlich ich das Informationsmemorandum so aussagefähig, das ein Unternehmenskäufer ein erstes Angebot (Indikation) abgeben kann. Allerdings sind sensitive Informationen, gerade gegenüber Wettbewerber noch Anonym zuhalten. Dies betrifft u.a. Namen von Kunden, Lieferanten, Technologien. Dabei sind aber auch allgemein-wettbewerbsrechtliche Vorschriften zu beachten.

Erst im Rahmen der Due-Diligence- oder in einer Frage/Antwort Sitzung (Q&A-Session) gegen eine besondere Geheimhaltungsvereinbarung  lassen sich diese zugänglich machen.

 

Im Rahmen der Due Diligence erfolgt die umfangreichste Offenlegung der Informationen. Diese werden entweder in Papierform (also in einem physischen Datenraum) oder aber elektronisch (in einem digitalen Dataroom) zur Ansicht bereit gehalten.

 

Das zu sichtenden Zahlenwerk mit umfangreichen Offenlegungen zur finanziellen Historie sowie der aktuellen Finanzlage ist ein Schwerpunkt. Weiterhin sind wichtige Gebiete wie, Art der Transaktion, Steuern, Recht, operative und kommerzielle Themen, Umwelt, HR, IT, Versicherungen und Vorsorgelösungen und weitere Prüfungsbestandteil.

 

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